ZENTRUM FÜR ZELLULÄRE BILDGEBUNG UND INNOVATIVE KRANKHEITSMODELLE (ZEBIK)

Zelluläre Neurodegeneration

Die translational ausgerichtete Sektion "Zelluläre Neurodegeneration" untersucht mit Mausmodellen für neurodegenerative und psychiatrische Erkrankungen (Alzheimer-Demenz, Depression, Schizophrenie) die molekularen und zellulären Prozesse, die durch dysfunktionale synaptische Schaltkreise im Hippocampus und im Neocortex hervorgerufen werden. Mit Hilfe hochauflösender Fluoreszenz-Mikroskopie und verschiedener elektrophysiologischer Methoden werden Veränderungen der synaptischen Plastizität in den Krankheitsmodellen analysiert. In verhaltensphysiologischen Experimenten werden die Auswirkungen der synaptischen Störungen auf Lern- und Gedächtnisprozesse untersucht. Schließlich testen wir in diesen Modellen die Wirksamkeit umgewidmeter Medikamente wie Fingolimod und Ozanimod (PCT/EP2023/058360) zur Behandlung der Alzheimer-Demenz.
In Kooperation mit verschiedenen Kliniken der UMMD, des DZNE und dem Institut für Sportwissenschaften der OVGU analysieren wir mit ELISA- und PCR-Techniken verschiedene Biomarker (u.a. BDNF, Irisin, Cortisol) in Blutproben von gesunden alten Menschen sowie Patienten mit Demenz, Depression, Bipolaren Störungen, und Myasthenia gravis.

Für weiterführende Informationen siehe: Institut für Physiologie

Letzte Änderung: 14.02.2024 - Ansprechpartner:

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